
Elektrisches Gas
Was ist e-NG?

Wer kann e-NG verwenden?

Passagier- und Frachtschiffe, die mit Erdgas betrieben werden, können durch den Wechsel auf e-NG einfach dekarbonisiert werden. Bestehende Infrastruktur und Personal bleiben unverändert, wodurch sich kein Risiko für Betriebsunterbrechungen ergibt.

e-NG kann als drop-in Kraftstoff in LKW-Flotten eingesetzt werden, die derzeit mit komprimiertem Erdgas (CNG) betrieben werden. Alternativ kann e-NG in grünen Wasserstoff umgewandelt und in Wasserstoffverbrennungsmotoren oder Brennstoffzellen eingesetzt werden.

Der Energiebedarf von KI steigt rasant und e-NG bietet eine Lösung zur Dekarbonisierung von Rechenzentren. Es kann rund um die Uhr Energie in nahezu unbegrenztem Umfang liefern und lässt sich problemlos in bestehende Infrastrukturen integrieren. e-NG stellt eine zuverlässige, skalierbare "Drop-in"-Lösung für die schnell wachsenden Anforderungen der KI dar.

Da e-NG sich problemlos mit Erdgas mischen lässt, können Direktreduktionsanlagen (DRP) es als drop-in Kraftstoff nutzen, um die Defossilisierung einzuleiten. Auch andere Prozesse, die derzeit mit Erdgas beheizt werden, beispielsweise der Hubbalkenofen, können durch e-NG dekarbonisiert werden.

e-NG kann als nachhaltige Energiequelle fossile Brennstoffe in der Zementproduktion ersetzen. Auch Glasöfen lassen sich durch Beimischung von e-NG klimafreundlicher betreiben.

Erdgas wird nicht nur zur Energiegewinnung verbrannt – in vielen Industrien wird es in Wasserstoff, Synthesegas oder Reduktionsgas umgewandelt. e-NG kann fossiles Methan in bestehenden methanbasierten Prozessen ersetzen – etwa bei der Herstellung von Ammoniak, Methanol und Raffinerie-Wasserstoff, in Gas-to-Liquids-Verfahren sowie in der gasbasierten Stahlerzeugung – nach Prüfung des jeweiligen Standorts. So erhalten bestehende Anlagen einen weniger disruptiven Weg, ihren Verbrauch fossilen Gases zu reduzieren, und können dabei einen Großteil ihrer Ausrüstung, Infrastruktur und Prozesslogik beibehalten.
